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Engel, die neben dem Text Summerwinds Münsterland fliegen, mit Schimmer Trio und gelben Blättern in der Umgebung.
Veranstaltung von Summerwinds Münsterland | Tickets, Infos, Rückfragen unter www.summerwinds.de 

Draiflessen freut sich sehr über die erneute Zusammenarbeit mit dem Summerwinds Festival, in dessen Rahmen sich eine echte „Supergroup“ der Kammermusik bei meetMUSIC trifft. Sieben hervorragende, preisgekrönte Musiker:innen bringen zwei Werke auf die Bühne, die durch ihre raffinierte Instrumentierung und klare Form bestechen: das berühmte Septett in Es-Dur, Op. 20, von Ludwig van Beethoven und das weit weniger bekannte, aber ebenso reizvolle Septett in Es-Dur, Op. 62, seines Zeitgenossen Conradin Kreutzer.

Kreutzer, heute fast vergessen und doch im 19. Jahrhundert einer der meistgeschätzten Komponisten, war vor allem als Opernautor erfolgreich. Seine größte Stärke, so das Conversations-Lexikon von 1876, sei „die ansprechende, liebenswürdige und vor allem sehr sangbare Melodie“. Genau das entfaltet auch sein Septett – in der frischen, originellen Neufassung der sieben Solistinnen und Solisten mit echter Ohrwurmqualität.

Beethovens Septett wiederum verbindet die Fülle eines kleinen Symphonieorchesters mit der Leichtigkeit und Eleganz einer Serenade. In der Interpretation dieses Ensembles wirkt es überraschend vital, federnd und – was die Tempi betrifft – angenehm „risikofreudig“. Ein Abend, der Kammermusik in all ihrer Vielfalt und Brillanz leuchten lässt.

Die Besetzung:

Sebastian Manz ist Solo-Klarinettist, international gefragter Solist, leidenschaftlicher Kammermusiker und auch als Komponist aktiv. 1986 in Hannover als Sohn zweier Pianisten geboren, wuchs er in einem deutsch-russischen Musikerhaushalt auf; sein Großvater war der aus Odessa stammende Geiger Boris Goldstein. Seit 2010 ist Manz Soloklarinettist des RSO Stuttgart, seit 2016 im SWR Symphonieorchester. Seinen Durchbruch markierte 2008 der seit 40 Jahren erstmals wieder vergebene 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb; gemeinsam mit Martin Klett gewann er zudem den Deutschen Musikwettbewerb. Als Solist und Kammermusiker gastiert er weltweit in Europa, Japan, den USA und Südamerika. Für seine CD-Einspielungen erhielt Manz zahlreiche Auszeichnungen, darunter dreimal den ECHO KLASSIK, den Emerging Artist Award in New York und 2020 den OPUS KLASSIK für sein Album A Bernstein Story.

Die Geigerin Franziska Hölscher, 1982 in Heidelberg geboren, gehört zu den vielseitigsten Musikerinnen der internationalen Szene. Schon früh machte sie auf sich aufmerksam: Mit 17 Jahren gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag, und nur zwei Jahre später debütierte sie als Kammermusikerin an der Seite von Martha Argerich. Hölscher ist sowohl als Solistin als auch in der Kammermusik weltweit gefragt und gastierte unter anderem in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, dem Wiener Konzerthaus und im Rudolfinum Prag. Neben ihrer Konzerttätigkeit leitet sie die Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin und seit 2018 die Kammermusiktage Mettlach, wo sie mit Gesprächskonzerten und offenen Proben neue Formate speziell für ein junges Publikum entwickelt.

Die Bratschistin Haesue Lee, geboren 1999 in Seoul, zählt zu den herausragenden Bratschistinnen ihrer Generation. Sie gewann 2023 den ARD Wettbewerb, erhielt den ersten Preis der Primrose International Viola Competition ebenso wie zahlreiche weitere Auszeichnungen. Schon mit zwölf Jahren debütierte sie in der Carnegie Hall, seither konzertiert sie weltweit als Solistin – unter anderem mit dem Philadelphia Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie bei Festivals wie Marlboro, Ravinia und Bridgehampton gefragt und spielte im koreanischen Präsidentenhaus. Sie studierte am Curtis Institute of Music und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Tabea Zimmermann und setzt ihre Ausbildung seit 2023 an der Kronberg Academy fort. Ihre Bratsche von Gasparo de Salò (1590) wird ihr von der Samsung Foundation zur Verfügung gestellt.

Einer der weltweit führenden Cellisten seiner Generation ist der rumänische Cellist Andrei Ioniță, 1994 in Bukarest geboren. 2015 gelang ihm der internationale Durchbruch mit dem 1. Preis beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau. Weitere Auszeichnungen erhielt er bei der ARD, beim Emanuel Feuermann- und beim Aram Khachaturian-Wettbewerb. Von 2016 bis 2018 war er BBC „New Generation Artist“. Ioniță konzertiert weltweit als Solist mit Orchestern wie den Münchner und Dresdner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem London Philharmonic Orchestra und arbeitet mit Dirigenten wie Paavo Järvi und Kent Nagano. Auch als Kammermusiker ist er gefragt. Zu seinen Saisonhöhepunkten 2024/25 zählen Engagements mit dem Orquesta Sinfonia RTVE, dem Saarländischen Staatsorchester und der Mährischen Philharmonie Olmütz. Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm ein Cello von Giovanni Battista Rogeri (1671) leihweise zur Verfügung stellt. Ab Wintersemester 2025/26 übernimmt er eine Professur für Cello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Wuppertal.

Felix Klieser, 1991 geboren, ist ein außergewöhnlicher Hornist. Mit 5 Jahren begann er seinen Hornunterricht, mit 13 wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik in Hannover. Mittlerweile hat er sich zu einem der gefragtesten Hornisten weltweit entwickelt – und das ohne Arme. 2014 erhielt er den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler, 2016 folgte der Leonard Bernstein Award. Höhepunkte waren Auftritte beim Ravenna Festival unter Riccardo Muti (2022) und sein Debüt bei den BBC Proms 2023, live übertragen. Klieser konzertiert mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic, Concertgebouw Amsterdam, National Arts Centre Orchestra Ottawa und dem Royal Scottish National Orchestra und ist regelmäßig in Berliner Philharmonie, Kölner Philharmonie und Wiener Konzerthaus zu Gast. Als Kammermusiker präsentiert er u.a. sein Septett-Programm mit Sebastian Manz und Franziska Hölscher. Er veröffentlichte zahlreiche CDs, darunter die Mozart-Hornkonzerte (Berlin Classics) und Beyond Words. Seit 2018 leitet er seine Hornklasse an der Musikhochschule Münster und gibt Meisterkurse. Auf Social Media zeigt er humorvolle Einblicke in seinen Alltag – stets begleitet von seinem Horn „Alex“.

Dominik Wagner bringt den Kontrabass ins Rampenlicht. Mit packender Bühnenpräsenz, virtuoser Technik und einem melodischen, beinahe gesanglichen Ton eröffnet er neue Klangräume für sein Instrument. Unermüdlich erweitert er das Repertoire – durch Kompositionsaufträge, Wiederentdeckungen und eigene Arrangements. Der ECHO- und Opus-Klassik-Preisträger ist Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Er konzertiert mit renommierten Orchestern in Sälen wie Musikverein Wien, Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg und Carnegie Hall. Wagner veröffentlicht regelmäßig bei Berlin Classics und ist leidenschaftlicher Kammermusiker, u. a. mit dem Emerson String Quartet, Julia Fischer oder Janine Jansen. Als Professor in Würzburg und Wien gibt er seine Expertise an die nächste Generation weiter.

N.N., Fagott

Programm

Ludwig van Beethoven (1770–1827): Septett in Es-Dur, Op. 20

Conradin Kreutzer (1780–1849): Septett in Es-Dur, Op. 62

 

Hinweis: Der Ticketverkauf startet am 30.03.2026!

 

Hörproben

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Conradin Kreutzer – Septet in E flat Op 62: I. Adagio-Allegro

 

 

 

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