Slide Programm 2021

meetMUSIC OPEN AIR

Stilistisch wartet das OPEN AIR mit einer großen musikalischen Vielfalt auf und verbindet in einem facettenreichen Programm klassische Kammermusik mit Jazz und Pop. Das Besondere hierbei ist, dass beide Schwerpunkte oft von denselben Ensembles in einem Konzert dargeboten werden und so eine direkte Verbindung zwischen verschiedenen Klangwelten entsteht. Ziel des OPEN AIR ist die Förderung und Präsentation junger Künstler*innen. Die eingeladenen Musiker*innen sind zum Teil bereits auf wichtigen Bühnen der Welt zu Gast, zum Teil aufstrebende Nachwuchskünstler*innen. Sie alle zeichnen sich durchweg besonders durch musikalisch intensive, hochspannende und hinreißend ausdrucksstarke Konzerterlebnisse aus.

Durch Moderationen – auch von den Musiker*innen selbst – wird ein ganz persönlicher Zugang zur Musik eröffnet.

Die Idee, ein Sommer-Musikevent in Draiflessen durchzuführen, ist schon seit langem ein Traum von Isabella van Hamme, Leiterin von Draiflessen Conference. Nach einem Konzert des Duos Hack im Herbst 2019 in der bereits bestehenden meetMUSIC-Konzertreihe in Draiflessen äußerten die Musikerinnen, inspiriert durch das imposante Gebäude mit seinen außergewöhnlichen Schauplätzen, ebenfalls den Gedanken, an diesem besonderen Ort ein OPEN AIR zu veranstalten. Eine Vision fand hier ihren Beginn: Ein OPEN AIR mit jungen exzellenten Künstler*innen.

Vom Veranstalter ist geplant, dieses Sommer-Musikevent zukünftig alle zwei Jahre stets mit jungen Künstler*innen, aber mit unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten durchzuführen.

Samstag, 21.08.2021

15:00 Uhr

Ticket

Familienkonzert

Begrüßung und Einführung: Malte Arkona

Malte Arkona ist als Schauspieler, Synchronsprecher und TV-Moderator (Tigerenten Club/ Die beste Klasse Deutschlands) bekannt. Er liebt klassische Musik und die möchte er auch Kindern auf ansprechende, ernst zu nehmende und unterhaltsame Weise näherbringen.

Klassische Musik ist Malte Arkonas Leidenschaft. Als unkonventioneller Musikvermittler tritt er regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen (u. a. der Philharmonie Luxemburg und dem Wiener Konzerthaus) auf und interagiert dabei mit renommierten Orchestern (u.a. Berliner Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Leipziger Gewandhausorchester), Ensembles und Solisten. So durfte Lang Lang schon Maltes Frage beantworten, was er denn mache, wenn er mal keine Lust hätte zu üben, die Labèque-Schwestern erklärten ihm ihre farbig markierten Noten und Maestro Lorin Maazel sprach mit ihm über die Aktualität von Mozarts Musik und Yoga am Flughafen.

www.malte-arkona.com

Sonderpreis – Konzert mit dem Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“.

www.jugend-musiziert.org

Liv Hansen | Harfe

Mit großem musikalischen Gespür nimmt Liv Hansen ihr Publikum mit in die klangvolle Welt der Harfe. Sie war Stipendiatin der Mozart-Gesellschaft Dortmund und trat solistisch unter anderem mit der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot auf.

www.mozart-gesellschaft-dortmund.de/stipendiaten/stipendiat/article/liv-inger-hansen-harfe

Svevia-Bläserquartett

Das Svevia Posaunenquartett gründete sich im Jahr 2020 an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste Stuttgart.

Neben der klassischen Ausbildung widmen sich die Mitglieder auch dem Spiel auf der Barockposaune. Mit Werken von der Renaissance bis hin zur Moderne zeigen die vier jungen Musiker*innen, wie breit das Repertoire ist und wie vielfältig die musikalische Ausdrucksweise auf der Posaune sein kann.

18:30 Uhr

Ticket

Doppelpack am Abend

Freuen Sie sich am Samstagabend auf zwei Konzerte, die durch eine Pause zur Erfrischung unterbrochen werden.

Vision String Quartet

Das Vision String Quartet gewann 2016 den renommierten Genfer Musikwettbewerb und gilt als eines der besten und aufregendsten jungen Streichquartette unserer Zeit. Neben tiefgreifenden Interpretationen der großen klassischen Quartett-Literatur, bei denen stets alle Quartett-Mitglieder auswendig spielen und so ein besonders intensives Zusammenspiel erreichen, erforscht und erweitert das Vision String Quartet das Repertoire auch mit viel Groove und Schwung im Crossover-Bereich.

www.visionstringquartet.com

HeptaPolka

HeptaPolka ist eine achtköpfige Band aus Hamburg. Sie spielt vor allem Nordische und Balkan Folk Musik, gemischt mit eigenen Melodien und musikalischen Einflüssen aus der ganzen Welt. Bei HeptaPolka entsteht eine Mischung aus sanftem Traum und wildem Tanz. Musik, die vom Ohr ins Herz und vom Herz in die Hüften geht.

www.heptapolka.com

Sonntag, 22.08.2021

11:30 Uhr

Ticket

Matineekonzert

Jazzical Class

Ein starkes Interesse an Musik außerhalb des klassischen Bereichs und an anderen als ihren primären Instrumenten hat das Duo Peter Fleckenstein und Žilvinas Brazauskas vereint. Zu ihren Auftritten auf höchstem musikalischen Niveau gehören Instrumente wie Klavier, klassische Gitarre und Bassgitarre, Saxophon, Klarinette, eine breite Palette an Schlagzeug und sogar die Stimme. Ihr Repertoire kennt keine Genre-Grenzen.

www.zilvinasbrazauskas.net  |  www.peterfleckenstein.com

14:00 Uhr

Ticket

Lunchkonzert

Duo Hack

Anouchka und Katharina Hack beleben mit ihrer musikalischen Frische und Leidenschaft seit einigen Jahren die Konzertbühnen. Ihr Zusammenspiel zeichnet sich durch starke gemeinsame Interpretationen mit großem Werkverständnis aus. 2020 veröffentlichte das Duo seine Debüt-CD, die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde.

www.cello-piano.de

17:00 Uhr

Ticket

Abschlusskonzert

Cello-Oktett

Dieses Ensemble wird eigens für das meetMUSIC-Festival zusammengestellt. Es setzt sich zusammen aus einigen der vielversprechendsten Nachwuchscellist*innen, die zum Großteil an der renommierten Kronberg Academy studieren.

www.kronbergacademy.de

Künstlerische Leitung

Seit Jahren sind die Schwestern Anouchka und Katharina Hack sowohl im Duo als auch als Solistinnen erfolgreich und konzertierten unter anderem im Beethovenhaus Bonn, in der Elbphilharmonie Hamburg, im Gasteig München, bei der Fondation Louis Vuitton in Paris und im Konzerthaus Dortmund.

Für meetMUSIC haben beide nun erstmals die künstlerische Leitung eines Musik OPEN AIRS übernommen: „Unsere Vision ist es, junge, aufregende Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt zu zeigen. Als künstlerische Leiterinnen mit einzigartigen jungen MusikerInnen ein farbenreiches Festivalprogramm zu gestalten, ist ein lang gehegter Traum, der in diesem Sommer Wirklichkeit wird.“ So bringen Anouchka und Katharina Hack in ihrer neuen Funktion sowohl klassische Musik als auch Jazz und Polka nach Draiflessen und bieten Besucher:innen jeder Altersklasse ein hochwertiges Programm in einer besonderen Umgebung. „Musik braucht einen Ort zum Klingen. Die Atmosphäre von Draiflessen bietet hier den perfekten Raum.“

Ihre musikalische Ausbildung erhielten Katharina und Anouchka Hack als Jungstudentinnen bei Prof. Ilja Scheps und Prof. Hans-Christian Schweiker an der Musikhochschule Köln. Von 2014 bis 2018 studierten sie bei Prof. Konstanze Eickhorst und Prof. Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck. Weitere besondere musikalische Impulse erhielten die Musikerinnen von David Geringas, Gary Hoffman, Andrej Jaszinsiki und Sir András Schiff und von Gautier Capuçon, für dessen Classe d´Excellence de Violoncelle Anouchka Hack 2017/18 ausgewählt wurde. Aktuell studiert Katharina Hack im Konzertexamen bei Prof. Bernd Glemser in Würzburg, Anouchka Hack bei Prof. Frans Helmerson an der renommierten Kronberg Academy, unterstützt durch das Casals Patronat. Die Schwestern werden als Stipendiatinnen der Mozart-Gesellschaft Dortmund, der Ritter-Stiftung, der Dumcke-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert.

Künstlerportraits

(c) Anna Jaissle

Marie König (*1991 in Stuttgart) studierte Musikjournalismus an der Technischen Universität Dortmund bei Holger Noltze.
Als freie Autorin arbeitet sie unter anderem für Deutschlandfunk, SWR und WDR. Seit September 2019 gehört sie dem Moderatorenteam der wöchentlichen Live-Sendung „Musikjournal” im Deutschlandfunk an.
Am Aalto-Theater in Essen war sie in der Pressearbeit für die Sparten Musiktheater, Philharmoniker und Konzert tätig. Seit 2014 gehört sie dem Team des PODIUM Festival Esslingen an und übernahm für die Saison 2015/16 die Projektleitung des Festivals. In der Dramaturgie des Theaters Dortmund war sie für Operneinführungen, dramaturgische Betreuung und das Verfassen von Programmhefttexten verantwortlich.

Beim Gürzenich-Orchester Köln, dem Beethovenfest Bonn, dem Heidelberger Frühling und weiteren Veranstaltern hält sie Konzerteinführungen und moderiert verschiedenste Veranstaltungen. 2021 gründete sie mit befreundeten Autor*innen ein solidarisches Kollektiv für Musikjournalismus: MUJK.

Malte Arkona ist als Schauspieler, Synchronsprecher und TV-Moderator (Tigerenten Club/ Die beste Klasse Deutschlands) bekannt. Er liebt klassische Musik und die möchte er auch Kindern auf ansprechende, ernst zu nehmende und unterhaltsame Weise näherbringen. Dazu hat er die Klassikentdecker-Serie „Malte & Mezzo“ (Berlin Classics) gestartet.

(c) Nikolaj Lund

(c) Nikolaj Lund

Dass Malte Arkona ein Meister der Stimmakrobatik ist, hat er schon im Hörspiel zur ARD-Serie Babylon Berlin und der Synchronisation der Serie Modern Family (Prof. Arvin Fennerman) unter Beweis gestellt.  Inzwischen gewann er bereits drei ECHO Klassik (2013, 2014 und 2015) für Hörspiel-Produktionen. Zu seinen Auftraggebern zählen u. a. die Berliner und Münchner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das Sinfonieorchester Basel, das Gewandhausorchester Leipzig, das SWR Symphonieorchester, das WDR Funkhausorchester und die NDR Radiophilharmonie.

Klassische Musik ist Malte Arkonas Leidenschaft. Als unkonventioneller Musikvermittler tritt er regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen (u. a. der Philharmonie Luxemburg und dem Wiener Konzerthaus) auf und interagiert dabei mit renommierten Orchestern (u.a. Berliner Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Leipziger Gewandhausorchester), Ensembles und Solisten. So durfte Lang Lang schon Maltes Frage beantworten, was er denn mache, wenn er mal keine Lust hätte zu üben, die Labèque-Schwestern erklärten ihm ihre farbig markierten Noten und Maestro Lorin Maazel sprach mit ihm über die Aktualität von Mozarts Musik und Yoga am Flughafen.

www.malte-arkona.com

Das vision string quartet ist ein einzigartiges Ensemble, das nicht nur Werke der klassischen Literatur spielt. Gattungsübergreifend hat es auch Eigenkompositionen und Arrangements aus Jazz, Pop und Rock im Repertoire. Das breite Band an Spieltechniken, Rhythmen, Harmonien, Improvisationen und Klangfarben, das in diesen Genres verlangt wird, sorgt dafür, dass gerade auch klassische Musik vielseitig interpretiert und in verschiedensten Formaten aufgeführt wird.

Ihr Studium absolvierten die Musiker beim Artemis Quartett und Günter Pichler. Heime Müller, Eberhardt Feltz und Gerhard Schulz waren weitere Impulsgeber. 2016 gewann das Quartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb (Berlin) den 1. Preis sowie alle Sonderpreise. Große Wellen schlug der Erfolg beim Concours de Genève 2016, der mit dem 1. Preis und allen vier Sonderpreisen spektakulär anmutet. 2018 folgte der Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung.

In der Saison 2019/20 standen Debut-Tourneen in Japan und den USA auf dem Plan. Auftritte in der Wigmore Hall, der Elbphilharmonie sowie in Oslo und Bergen wurden zu weiteren Highlights. Die Debut-CD erschien 2020 bei Warner Classics und erhielt noch im selben Jahr den OPUS KLASSIK als beste Streichquartetteinspielung.

Das in der Musikhochschule Lübeck gegründete Duo Jazzical Class spielte sein Debut im Jahr 2013 in Kiel bei der Konzertreihe „Start – Junge Künstler on tour“, es folgten zahlreiche Konzerte in Schleswig-Holstein.

Seitdem spielten Žilvinas Brazauskas (Klarinette und Klavier) und Peter Fleckenstein (Vibraphon und Percussion) mehrfach bei den Lunchkonzerten im Foyer der Berliner Philharmonie, 2018 traten sie in der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin beim Konzert „Die Absolventen“ auf, das live im rbbKultur übertragen wurde. Die Deutsche Stiftung Musikleben lud das Duo 2019 in den Tschaikowsky-Saal Hamburg ein.

Die vielfachen Preisträger Žilvinas Brazauskas und Peter Fleckenstein entschieden sich beide für ein klassisches Studium; darüber hinaus teilen sie die Freude an Improvisation und musikalischer Spontaneität und überschreiten dabei die Grenzen bestehender Genres. Die Zuhörer*innen können sich auf eine spannende Session zwischen Klassik, energiegeladener Weltmusik und Jazz freuen!

Anouchka und Katharina Hack beleben als Duo mit ihrer musikalischen Frische und Leidenschaft die Konzertbühnen in Deutschland und Europa. Ihre Rezitals finden Anklang bei Publikum und Presse, die ihr Spiel u.a. als „schlichtweg atemberaumend“ und als eine „Sternstunde“ betitelte (General-Anzeiger Bonn).

2017 wurden sie beim International Music Festival Buxtehude mit dem „Young Artist Award“ ausgezeichnet und konzertierten in der Saison 2017/18 bei „Best of NRW“. Im November 2018 debütierten Anouchka und Katharina Hack bei den Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker. Beim Schleswig-Holstein Musik Festival waren sie erstmals im Sommer 2019 zu hören. In der Saison 2020/21 war eine Rezital-Tournee des Duos durch Deutschland und die Schweiz geplant, außerdem stand das Duo erstmals auch in einem Doppelkonzert für Klavier, Cello und Orchester zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern im Konzerthaus Dortmund auf der Bühne. Konzertreisen führten Anouchka und Katharina Hack durch Europa und in die USA; für die Saison 2021/22 ist eine China-Tournee geplant. Rundfunkaufnahmen entstanden mit dem WDR, dem NDR und medici.tv.

Die Debüt-CD des Duos mit Werken von Dmitri Schostakowitsch und einer gemeinsamen Zugabe mit Gautier Capuçon erschien im Juni 2020 bei GENUIN. „Ein vielversprechendes Debüt“, lobte Dorothee Riemer im Fono Forum, Susanne Stähr vom SWR2 bescheinigte den Schwestern, „mit dieser beeindruckenden Interpretation den Reifetest bravourös bestanden“ zu haben. Das Album wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Hepta Polka steht für Folkmusik aus den verschiedensten Ecken Europas, ihre Lieder verbindet das pure Leben. Es sind folkloristische Traditionen, tanzbare Rhythmen und herzergreifende Melodien aus den vielfältigen Stilistiken unseres Kontinents, welche Hepta Polka aufgreift, neu entdeckt und aus deren Inspiration ihre eigenen Stücke entspringen.

Mit einer vielfältigen und besonderen Auswahl an Instrumenten bringt Hepta Polka lauschende Konzertsäle zum Träumen oder entzündet verheerenden Flächenbrand auf der Tanzfläche.

Mit Hamburg als Heimathafen kommt die inzwischen achtköpfige Besetzung aus verschieden Ecken des Landes seit 2017 immer wieder zusammen, viele der Jungs studieren Musik und sind als Musiker mit diverser Ausrichtung aktiv. Zur Band gehören: Finn Stamer, Giacomo Schmidt, Florian Ding (v.a. Streichinstrumente), Melf Torge Nonn (Blasinstrumente), Mathias Greenslade (Gitarre), Robin Klein (Akkordeon), Pay Bandik Nonn (Kontrabass), Daniel Schierhorn (Percussion).

Der Cellist Brannon Cho ist einer der herausragenden Musiker seiner Generation. Er gewann den ersten Preis des prestigeträchtigen 6. Internationalen Paulo Cello-Wettbewerbs in Finnland und wurde bei weiteren Wettbewerben ausgezeichnet.

Brannon Cho ist als Solist mit vielen der führenden Orchester der Welt aufgetreten, darunter dem Philharmonischen Orchester von Helsinki, dem Minnesota Orchestra oder dem Philharmonischen Orchester Tokio; dabei arbeitete er mit Dirigent*innen wie Susanna Mälkki, Stéphane Denève und Christian Arming zusammen.
Als Liebhaber der Kammermusik hat Brannon Cho bereits mit Künstler*innen wie Anne- Sophie Mutter, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Joshua Bell die Bühne geteilt. Er wurde zu diversen internationalen Festivals eingeladen und gewann mehrere Stipendien.

Höhepunkte seiner solistischen Karriere sind u.a. die Debuts in der Wigmore Hall, der Weill Recital Hall, der Carnegie Hall oder der Kumho Art Hall in Seoul. Brannon Cho nimmt am Graduiertenprogramm der Kronberg Academy bei Frans Helmerson teil. Er spielt ein seltenes Violoncello, das Antonio Casini 1668 in Modena (Italien) baute.

Die 1999 geborene Cellistin Erica Piccotti gastierte bereits bei vielen renommierten Musikfestivals Italiens. Solistisch trat sie unter anderem mit den Zagreb Soloists, dem Orchestra Sinfónica del Estado del México und dem Orchestra Sinfonica Abruzzese auf.

Neben zahlreichen Auszeichnungen italienischer Instrumentalwettbewerbe erspielte sie sich 2014 den ersten Preis bei der International Cello Competition Antonio Janigro in Zagreb sowie den zweiten Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb 2017. Seit 2017 wird sie von der Associazone Culturale Musica con le Ali gefördert. Eine besondere Ehre wurde ihr 2013 mit der Verleihung des Alfiere della Repubblica für herausragende musikalische Leistung junger Künstler durch den italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano zuteil. 2020 wurde sie zum Young Artist of the Year vom ICMA gewählt.

Ihre Debut-CD veröffentlichte sie 2018 mit dem Pianisten Itamar Golan auf dem Label Warner Classics. Erica Piccotti begann ihre Ausbildung in ihrer Heimatstadt Rom in der Klasse von Francesco Storino an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Im Alter von 14 Jahren wechselte sie zu Antonio Meneses, der sie sowohl an der Hochschule der Künste Bern als auch an der Walter Stauffer Academy in Cremona unterrichtete. Seit Oktober 2017 studiert Erica Piccotti an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.

© Martin Raphael Martiq

Der 2000 geborene Italiener Luca Giovannini hat sich seit 2011 zahlreiche Auszeichnungen in verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben erspielt, darunter der erste Preis des Johannes Brahms Wettbewerbs, der Grand Prix Salzburg, der Rising Star Berlin, der „Crescendo“ in Florence, der „Maura Giorgetti“ der Philharmonie der Mailänder Scala, der Antonio Janigro in Kroatien, der „A. Zinetti“ Sanguinetto (VR), der Grand Prix bei der International Music Competition London und der dritte Preis bei der Alice & Eleonora Schoenfeld String Competition Harbin.

Er gastierte auf renommierten Bühnen weltweit, wie im Museo Casa Barezzi Busseto, in der Theaterphilharmonie in Berlin, im Mozarteum in Salzburg, in der Harbiner Oper (China), in  der Argenta Little Rock in Arkansas und in der Carnegie Hall in New York.
Luca Giovannini spielt ein Cello von Ansaldo Poggi aus dem Jahre 1927, das ihm von Mario Brunello zur Verfügung gestellt wird. Seit Oktober 2019 studiert er im Rahmen des Precollegeprogramms an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wird ermöglicht durch das Angela Winkler-Patronat.

Als erster Cellist überhaupt wurde Killian White mit dem RDS Music Bursary, dem wichtigsten Preis für klassische Musik in Irland und einem der bedeutendsten in Europa, ausgezeichnet. Michael Duffy (RDS CEO) beschrieb White als „zweifellos ein Künstler, der eine sehr aufregende Karriere vor sich hat”.

Killian White studierte zunächst bei Martin Johnson, Solocellist des National Symphony Orchestra of Ireland, und später bei Christopher Marwood an der Royal Irish Academy of Music. Schon früh konnte er große Erfolge feiern und gewann neben seinem jetzigen Stipendium mehrere weitere Preise und Auszeichnungen.

Kammermusikalisch ist er sehr aktiv und trat unter anderem von 2017-2019 beim National Concert Hall Chamber Music Gathering auf. Des Weiteren spielte er als Mitglied mehrerer Streichquartette beim West Cork Chamber Music Festival und auf von der National String Quartet Foundation unterstützten Tourneen durch ganz Irland.

Als Solist stand Killian White zusammen mit namhaften Orchestern wie der Camerata Ireland, dem RTE Symphony Orchestra, dem Kaunas Symphony Orchestra, dem Hibernian Orchestra, dem Dublin Symphony Orchestra, dem Tallinn Chamber Orchestra oder den New York Concerti Sinfonietta auf den großen Bühnen dieser Welt, wie der National Concert Hall in Dublin und der Carnegie Hall in New York. Derzeit studiert er bei Prof. Frans Helmerson an der Barenboim-Said Akademie in Berlin.

© Kaupo Kikkas

Maciek Kułakowski wurde 1996 in Danzig geboren und begann mit sechs Jahren mit dem Cellospiel. Er ist vielfach ausgezeichnet, so gewann er 2015 den ersten Preis und einen Sonderpreis bei der 10. Witold Lutosławski International Cello Competition. Beim Tonali-Wettbewerb 2015 erspielte er sich einen zweiten Platz. 2016 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn mit einem Stipendium sowie einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Beim renommierten Queen Elisabeth Wettbewerb in Brüssel gehörte er 2017 zu den Finalisten.

In vielen europäischen Ländern spielte Maciek Kułakowski als Kammermusiker und Solist unter Dirigenten wie Frank Brailey, Eivind Gullberg Jensen, Stéphane Denève und  Marek Pijarowski. Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten Musiker wie Alfred Brendel, Arnold Steinhardt und Charles Neidich. 2011 trat er beim Eröffnungskonzert des Krzysztof Penderecki European Centre for Music in Lusławice unter Krzysztof Penderecki auf. Beim Morningside Music Bridge in Calgary spielte er Dvořáks Cellokonzert mit dem Calgary Symphony Orchestra und wurde auch dort mit Preisen ausgezeichnet. 2010 war er mit dem Kassak Brass Ensemble federführend an der Uraufführung der ihm gewidmeten Komposition „McKulak” von Tadeusz Kassak beteiligt. Mit dem Wiłkomirski Trio nahm er eine CD mit Werken von Anton Arensky für das Label DUX auf.

Als aktiver Teilnehmer nahm er an den Kronberg Academy Cello Meisterkursen 2014 und 2016 teil, wo ihm 2014 der Landgraf von Hessen Preis verliehen wurde. 2015 und 2017 wirkte er beim Kronberg Academy Festival mit. Seit Oktober 2017 studiert Maciek Kułakowski an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Das Studium wird ermöglicht durch das Ann Kathrin Linsenhoff-Patronat.
Maciek Kułakowski spielt ein Cello von Charles Gaillard, Paris 1867, das ihm die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.

Lia Chen Perlov, geboren 1994 in Tel-Aviv, erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 9 Jahren. Für ihre weitere musikalische Ausbildung übersiedelte sie nach Deutschland. Sie schloss ihr Bachelorstudium an der Musikhochschule Lübeck ab und absolvierte ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Als Solistin spielte Lia Chen Perlov u.a. mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, dem Thelma-Yellin Symphony Orchestra und mit dem Israeli Conservatory Symphony Orchestra.

Lia Chen Perlov war Finalistin beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin und bei den Aviv Competitions. Sie gewann den ersten Preis der Paul Ben-Haim Competition und den zweiten Preis beim Possehl-Musikpreis sowie den ersten Preis des Israelischen Konservatoriums-Wettbewerbs, der Turgeman Competition und den Wettbewerb des israelischen Klassiksenders Kol HaMusica. Seit 2005 erhält Lia Chen Perlov jährliche Stipendien von der amerikanisch-israelischen Kulturstiftung.

Eines ihrer Hauptanliegen ist die Kammermusik – sie trat bei vielen Festivals mit Künstler*innen wie Shmuel Ashkenazy, Sabine Meyer, Guy Braunstein, Eckart Runge, Jonathan Brown und anderen auf. Lia Chen Perlov war Teil des renommierten Gustav Mahler Jugendorchesters und ist seit März 2021 Solocellistin des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.
Ihr Instrument wird ihr privat und sehr großzügig von Frau Regina Weinberg zur Verfügung gestellt.

Die Cellistin Li La wurde 2002 in Hangzhou (China) geboren und begann mit vier Jahren ihre musikalische Ausbildung am Klavier, bevor sie im Alter von sieben Jahren zum Violoncello wechselte. Zu ihren Lehrern zählten in den ersten Jahren Zhang Baojun und Cao Min.

Mit neun Jahren wurde sie an der Grundschule des Shanghai Conservatory of Music angenommen. 2016 nahmen Richard L. Aaron und Sieun Lin sie in ihre Klassen als Precollege-Studentin an der Juilliard School in New York auf. Weitere Erfahrung sammelte sie durch Meisterkurse mit renommierten Cellisten wie Frans Helmerson, Natalia Gutman, Mischa Maisky, Lynn Harrell und David Geringas.

Schon früh wurde Li La mit zahlreichen ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Hierzu zählt der internationale Musikwettbewerb 2011 in Osaka, der internationale Violoncellowettbewerb Antonio Janigro 2012 in Zagreb, der Internationale Fulham-Musikwettbewerb in Paris sowie der Internationale Tchaikovsky-Wettbewerb für junge Musiker 2014 in Moskau, aus dem sie als jüngste Preisträgerin hervorging. Bei der 43. Stulberg International String Competition im Jahr 2018 gewann sie den zweiten Preis.

Li La wurde zum Verbier Festival und dem 5. Mini Verbier Festival in München eingeladen. Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Zhejiang Symphony Orchestra, dem Shanghai Philharmonic Orchestra, dem Shanghai Opera House Symphony Orchestra sowie den Moscow Virtuosi und dem State Symphony Orchestra „New Russia“. 2019 trat sie beim Kronberg Academy Festival auf. Seit Oktober 2018 studiert sie an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Das Studium wird ermöglicht durch das Verena von der Groeben-Patronat.

© Anoush Abrar

Anouchka Hack begeistert in ihren Konzerten Presse und Publikum mit ihrer Klangvielfalt und starkem Ausdruckswillen. Nach Auftritten in renommierten Häusern wie dem Konzerthaus Dortmund, dem Pierre Boulez Saal Berlin, dem Beethovenhaus Bonn und der Elbphilharmonie Hamburg ist sie im Rahmen der „Debüt“-Serie in drei Spielzeiten mit Soloauftritten und Rezitals im Nikolaisaal Potsdam zu hören. Anouchka Hack arbeitete außerdem u.a. mit den Zagreb Soloists und der Sinfonia Rotterdam zusammen.

Engagements für die kommende Saison beinhalten Auftritte mit dem Sinfonieorchester Erfurt und den Brandenburger Symphonikern, Rezitals mit Katharina Hack sowie die erste China-Tournee des Duos. Anouchka Hack ist des Weiteren Stipendiatin der Verbier Festival Academy 2021.

Anouchka Hack wurde 1996 in Antwerpen geboren und studiert bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Sie spielt ein Cello von Bartolomeo Tassini, Venedig 1769, das ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.

Die Dortmunderin Liv Hansen war Stipendiatin der Mozart-Gesellschaft Dortmund, der Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung, des Richard-Wagner-Verbandes, der Gesellschaft Casino Dortmund und der Stiftung „Live Music Now“, sowie Preisträgerin des Wettbewerbs des Verbandes Deutscher Harfenisten.
Bereits früh entdeckte sie ihre Begeisterung für die Harfe. Nach ihrem Jungstudium in Düsseldorf an der Robert Schumann Hochschule folgte ein Bachelorstudium an der Folkwang Universität der Künste Essen und ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Würzburg.
Mehrere Konzerttourneen, unter anderem mit dem Bundesjugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie führten Liv Hansen nach Italien, Frankreich, die Niederlande, Slowenien, Polen und China, sowie in viele bedeutende Konzertsäle Deutschlands.

Das Svevia Posaunenquartett gründete sich im Jahr 2020 an der HMDK Stuttgart. Florian Helbich, Julian Pfeil, Ann-Catherina Strehmel und Alexander Tauber studieren derzeit in der Klasse von Prof. Henning Wiegräbe. Im “Stuttgarter Posaunen Consort“ konzertierten sie mehrfach in großer Besetzung, bevor sie sich auch kammermusikalisch als Quartett formierten.

Darüber hinaus spielen sie unter anderem in Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Staatsorchester Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Philharmonischen Orchester Freiburg.

Neben der klassischen Ausbildung widmet sich das Ensemble auch dem Spiel auf der Barockposaune. Regelmäßig nehmen die vier jungen Musiker*innen an Kursen für historische Aufführungspraxis teil.

Mit Werken von der Renaissance bis hin zur Moderne möchten sie das breite Repertoire ihres Instruments und die Vielfalt der musikalischen Ausdrucksweise auf der Posaune präsentieren.

An dieser Stelle wird die/der Preisträger*in des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert vorgestellt.

Location

Veranstaltungsort: Draiflessen Conference
Eingang: Georgstraße 18 | 49497 Mettingen
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Telefon: +49 5452 9168-4000 

Pressebereich